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Lebenslauf


Dimitris Themelis wurde als Sohn des Dichters Giorgos Themelis 1931 in Thessaloniki geboren. Ein Teil seiner Kindheit hat er auf Ikaria verbracht -Geburtsort seiner Mutter- und zwar 1940 - 1944. Dort hatte er die Gelegenheit, die Spieltechnik der Insellyra von Volksistrumentalisten kennen zu lernen und sich mit der traditionellen Musikpraxis vertraut zu machen. Nach seinem Studium im Staatlichen Konservatorium zu Thessaloniki (Geige und Musiktheorie) hat er als Stipendiat (DAAD) in München studiert: Geige (Prof. Kurt Stiehler) und Musikwissenschaft, Byzantinistik und Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität, wo er promovierte.

Er war Direktor des Staatlichen Konservatoriums zu Thessaloniki (1971 - 1985) und von 1985 bis 1998 Professor an der Aristoteles Universität zu Thessaloniki (Musikwissenschaft). Er diente viermal als Vorstand des Musikwissenschaftlichen Seminars, als Dekan der Fakultät der schönen Künste und als Präsident des  künstlerischen Komitees des Staatlichen Orchester zu Thessaloniki. Seit September 1998 ist er Emeritus Professor. Er ist Mitglied der E.E.M., des I.C.T.M (International Council for Traditional Music), der D.G.M. (Deutsche Gesellschaft für Musikforschung), der I.E.C. (International Ethnomusicological Society), des Verwaltungsrats des I.O.V. (Internationale Organisation für Volkskunst) und der Akademie der Wissenschaften zu New York.

Dimitris Themelis hielt zahlreiche Vorträge und nahm an viele internationale Konferenzen teil. Seine Veröffentlichungen beschäftigen sich u.a. mit der Volksmusik Griechenlands und der Didaktik der Geige. Obwohl er schon in seiner Jugend komponierte, die meisten seiner Werke wurden nach 1985 komponiert. Seine Kompositionen wurden in Griechenland und im Ausland aufgeführt.

Literatur:

  • Θωμάς Ταμβάκος, Έλληνες Δημιουργοί: Δημήτρης Θέμελης (Εφημερίδα «Νέοι Αγώνες Ηπείρου» 5.9.1995 σσ. 6-7)
  • Ελένη Μπεντίλλα-Κακαράτσου, «Συνάντησα πρόσωπα της πόλης μου στο τέλος του αιώνα» (Θεσσαλονίκη Πολιτιστική Πρωτεύουσα της Ευρώπης 1997)
  • Σπύρος Σούφης, Η Μουσική του Δημητρίου Θέμελη (περιοδικό «Μουσικοτροπίες» Θεσσαλονίκη 1999, σσ. 28-32)
  • Άννα Δάνη, «Το συνθετικό και μουσικολογικό έργο του Δημήτρη Θέμελη» (Διπλωματική Εργασία στο Τμήμα Μουσικών Σπουδών του Αριστοτελείου Πανεπιστημίου Θεσσαλονίκης, Θεσσαλονίκη 1999).
  • Απόστολος Κώστιος, Πρελούντιο και Χασάπικο, έργο για σόλο τσέμπαλο του Δ. Θέμελη (Άννα Δάνη ο. π. σσ. 109-112)
  • Maria Spanou, «Griechische Konzertte für Violine i, 20. Jahrhundert» (Diplomarbeit, Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, 1999, s. 29-37)
  • Evgenios Politis, Die Griechische Konzertliteratur für Kontrabass (Diplomarbeit Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien 2002, S. 67-68)
  • Apostolos Chandrakis, Das Streichquartett in Griechenland, (Diplomarbeit Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien 2002, S. 16-17)
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